Spur der Erinnerung


Vom 13.-16. Oktober 2009 soll mit einer „Spur der Erinnerung“ in Form einer auf den Boden gemalten violetten Farbspur von Grafeneck zum Innenministerium in Stuttgart an die Beteiligung der öffentlichen Verwaltung als Vertreter des Staates bei den Kranken- und Behindertenmorden erinnert werden. Es ist dann 70 Jahre her, dass mit der Beschlagnahme des damaligen Behindertenheims Grafeneck der evangelischen Samariterstiftung die Voraussetzungen für die „Vernichtung lebensunwerten Lebens“ geschaffen wurden:


Alle Details zur "Spur der Erinnerung"
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Gedenkgang nach Grafeneck am 09.05. 2009



70 Jahre ist es im Oktober 2009 her, dass die damalige Behinderteneinrichtung Grafeneck vom Innenministerium Württemberg „für Zwecke des Reichs“ beschlagnahmt wurde. In eine Tötungsfabrik umgebaut, wurden dort 1940 über 10.600 kranke und behinderte Menschen – Männer, Frauen und Kinder – ermordet. Es war in Deutschland die erste Massentötungseinrichtung, erdacht, geplant und umgesetzt durch staatliche und parteiamtliche Organe, durch Täter aus den Eliten von Medizin und Verwaltung. So unterschiedlich die Orte auch sein mögen, Stuttgart und Grafeneck, im Verbrechenskomplex der Kranken- und Behindertenmorde bilden sie eine Einheit und sind untrennbar miteinander verbunden. Die ako organisiert am 9. Mai 2009 einen Gedenkgang nach Grafeneck (siehe Download).

Gedenkgang nach Grafeneck
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>> Radiointerview mit Harald Hellstern (hinteres Drittel)

Dokumentation Gedenkgang Impulstexte
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Dokumentation Gottesdienst
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