Katholische Verbände gründen Arbeitsgemeinschaft in Freiburg
Mit der Zusammenarbeit in verbandsübergreifenden Themen sollen Ressourcen gebündelt werden, um gemeinsam in die kirchliche, gesellschaftliche und politische Öffentlichkeit zu wirken, wie die AKE mitteilte. Erfahrungen aus früheren Aktionen hätten gezeigt, dass eine gemeinsame Plattform für die Durchsetzung der Interessen wichtig sei. Wie es in der Mitteilung weiter heißt, werden auch die Delegierten der Erwachsenenverbände im Diözesanrat der Katholiken künftig über die AKE gewählt.
Die Agenda für die AKE weist bereits konkrete Punkte auf. So sollen Wahlprüfsteine für die Bundestagswahl 2009 erarbeitet werden. Auch auf den Diözesantagen der Erzdiözese Freiburg will die AKE künftig mit einem „Verbändetreffpunkt“ vertreten sein. Eine größere Vorbereitung wird der Diözesantag 2010, zu dem als Zielgruppe „Verbandsmitglieder“ eingeladen sind, und der Katholikentag 2012 erfordern.
Bis zur ersten Mitgliederversammlung, die für den 31. Januar 2009 vorgesehen ist, wird ein kommissarischer Vorstand die AKE führen. Er besteht aus der Arbeitsgruppe von Verbändevertreterinnen und -vertretern, die den Satzungs-entwurf für die Gründung der AKE erarbeitet hat. Dem kommissarischen Vorstand obliegt es unter anderem, eine Geschäftsführerin bzw. einen Geschäftsführer einzustellen. Diese Stelle wird mit einem 25%-Beschäftigungsumfang dem Vorstand der AKE zuarbeiten und die administrativen Tätigkeiten erledigen.
Der künftige Vorstand, der auf der ersten Mitgliederversammlung gewählt wird, besteht aus einer Vorsitzenden und einem Vorsitzenden, die für vier Jahre gewählt werden, sowie aus drei Beisitzerinnen bzw. -beisitzern mit einer Wahlperiode von zwei Jahren. Weitere Erwachsenenverbände sind zur Mitgliedschaft und Mitarbeit eingeladen. (pef)
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