Den Benachteiligten eine Stimme geben - Katholische Verbände diskutieren über ihre Zukunft
Bezogen auf die Sinusstudie sagte Roß, es sei durchaus vorstellbar, dass katholische Verbände der Mittler unterschiedlicher Milieus sein könne. Ordinariatsrat Dr. Joachim Drumm rief die Verbände dazu auf, sich mit Andersdenkenden auseinanderzusetzen. „Geben Sie denen eine Stimme, die nicht das Sagen haben“, hob der Leiter der Hauptabteilung „Kirche und Gesellschaft“ auf das Thema Gerechtigkeit ab. Steffen Heil, Geschäftsführer des Institut für social marketing verwies auf die Dringlichkeit des Marketing Gedankens: „Marketing kann man nicht nicht machen. Die Frage ist, werden sie ausreichend, steigend oder absteigend wahrgenommen? Welches Alleinstellungs- oder Positionsmerkmal haben Sie?“, fragte Heil die anwesenden Verbände. Lothar Frick, Geschäftsführer der Landeszentrale für Politische Bildung, machte sich für die politische Bildung stark, die Verantwortung stärke. „Demokratie ist ohne die Bereitschaft von Menschen, sich langfristig an demokratische Institutionen wie Parteien, Vereine, Initiativen und Verbände zu binden, nicht denkbar“, sagte Frick. Auch Staatssekretär und Kirchenbeauftragter des Landes, Hubert Wicker, wies auf die Bedeutung der katholischen Verbände in der Gesellschaft hin.Zusammenfassung Prof. Roß
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