BLH-Solar: Kirchliche Mitarbeiter finanzieren Solaranlage

Bischof-Leiprecht-Haus Jahnstr. 32: BLH-Solar
Stuttgart, 19. April 2007 . Das Dach zeigt Richtung Süden, hat über 200 qm Fläche und gibt der Sonne Gelegenheit ordentlich Dampf, sprich Strom zu machen. Auf Initiative von ako, Diözesanschausschuss “Nachhaltigkeit” und Fachbereich “Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung”, machen sich mehr als 20 kirchliche Mitarbeiter aus der Diözese diese Konstellation zu eigen und gründeten gestern die “BLH-Solar GbR”, ein Betreibermodell, mit der die Gesellschafter über Anteile die Finanzierung der Solaranlage übernehmen. Die Solaranlage hat ein Volumen von rund 110.000 Euro und es wird erwartet, dass die Anlage einen Stromertrag von ca. 22.000 kWh pro Jahr erzeugt, was einer jährlichen CO2-Ersparnis von ca. 15 Tonnen entspricht. Die Gesellschafter erhalten anteilig die gesetzlich festgelegte Einspeisevergütung von gut 49 ct. pro kWh über 20 Jahre. Mit der Dachmiete an die Diözese und einer jährlichen Spende der Gesellschafter in gleichem Umfang, soll ein Sozialprojekt in Höhe von 500 Euro/Jahr (10.000 Euro in 20 Jahren) unterstützt werden. Das Dach befindet sich auf dem Gebäude des Bischof-Leiprecht-Hauses, mit Kürzel “BLH”, Jahnstr. 32 in Stuttgart-Degerloch. Alle Gesellschafter um die drei gewählten Geschäftsführer Klaus Barwig, Dieter Schmid und Reinhard Spohrer, rechnen mit einem raschen Baubeginn und hoffen auf eine Inbetriebnahme um Pfingsten. So soll das sonnige Wetter zu einem guten Start beitragen und zeigen, dass auch in der Diözese ein ökonomisch und ökologisch nachhaltiges Energie- und Umweltmanagement von Kirchenleitung und Mitarbeiterschaft machbar ist.
Autor: Jantschik
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